Berlin - Auf den ersten Blick wirkt es wie eine alltägliche Szene. Wir sehen eine Familie am Esstisch: fünf Kinder und eine Mutter. Eine Szene, die trotz der auffälligen Abwesenheit einer Vaterfigur harmonisch wirkt – zumindest auf den ersten Blick. Risse in jener Harmonie werden erst bei genauerem Hinsehen erkennbar. So wirkt es, als blickten die dargestellten Personen zwar in verschiedene Richtungen, aber wie absichtlich aneinander vorbei. Womöglich ist es das, was die merkwürdige Sogkraft dieses Bildes ausmacht: die Bergman’sche Einsamkeit, die sich in diesen Charakteren ausdrückt und eine Loslösung nicht nur von anderen Menschen andeutet, sondern auch von ihrer Umgebung.

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