Tokio/Berlin - Simone Biles war auch schon vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio eine Legende. In Rio 2016 gewann die damals 18-jährige Amerikanerin fast alles, was es für eine Turnerin zu gewinnen gibt: Fünf olympische Medaillen, davon vier goldene. Eigentlich sollte Biles auch der Star dieser Olympischen Spiele werden. Das Gesicht einer neuen Generation von Athleten, die ihre beeindruckenden sportlichen Leistungen mit sozialem Engagement unterstreichen. Die gegen Ungerechtigkeit, Benachteiligung und Missbrauch aufstehen. Und – fast schon nebenbei! – sollte Biles der Welt ein weiteres Mal beweisen, dass sie die mit Abstand beste Turnerin auf dem Planeten ist. In Tokio wollte sie ihren größten Triumph noch mal übertreffen. Derzeit und vielleicht auch in der Geschichte des Sports, „the greatest of all times“.  Nur, all das war am Ende zu viel für sie.

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