Berlin - Noch vor zehn Jahren konnte ich mit Onlinedating nichts anfangen. Für mich war der digitale Datingmarkt so etwas wie eine Börse von oberflächlichen Austauschbarkeiten. Kennenlernen hatte für mich etwas mit Fleischeslust und Haptik zu tun. Ich war davon überzeugt, dass man sich nur wirklich in der spontanen Begegnung verlieben kann, in diesen heiligen Momenten, wenn man sich im Uni-Seminar vor eine schöne Frau setzt, ins Gespräch kommt und dieses Kribbeln im Bauch spürt. Wenn man einen anderen Menschen riecht, sieht, wahrnimmt und merkt, dass die Chemie stimmt. Oder in der U-Bahn, wenn man zufällig mit einer fremden Person ins Gespräch kommt und feststellt: Mit diesem Menschen kann ich richtig gut reden.

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