Berlin - Der Debütroman „Die Männer in meinem Leben“ der schwedischen Autorin Sofia Rönnow Pessah (Jahrgang 1989) fängt genauso derb an, wie er aufhört. Im Mittelpunkt steht die junge Schwedin Sonia, die in tagebuchartigen Einträgen ihre Entwicklung zur Nymphomanin reflektiert – und das ohne mit intimen Beschreibungen zu sparen. Beispiel? Bitte! 

Sonia trifft als Studentin in Malmö ihren siebten Sexpartner und schildert die Begegnung so: „Wir fahren zu ihm, und während wir vögeln, schiebt er mir einen Finger so hart in den Hintern, dass am nächsten Morgen Blut auf dem Klopapier ist. Ich komme. Während ich mich wieder anziehe, mustere ich diesen freiwilligen Schlipsträger (...) und mit einem Mal dämmert mir, dass es mir leichter fällt zu kommen, je weniger ich mich zu meinem Sexpartner hingezogen fühle. Darüber will ich gerade nicht weiter nachdenken, also bedanke ich mich und gehe nach Hause.“ 

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