Berlin-Mitte - Auch das macht „Global Berlin“ so erfrischend: Die neue Berlin-Ausstellung im Humboldt Forum packt Berlin beim Schopf und schüttelt es einmal gründlich durch. Statt chronologischer Stadtgeschichte wagte man historische Querschnitte entlang von 7 übergreifenden Themen: Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Herausgekommen ist ein 4000-Quadratmeter-Parcours in der Belle Etage des Humboldt Forums, der Touristen als denkende und fühlende Menschen ernst nimmt. Und, nicht zuletzt dank des vollen Arsenals museologischer Gadgets, auch Berlinerinnen und Berlinern ein unterhaltsames Update zur Historie ihrer Stadt gibt. Eine neue „Symphonie der Großstadt“, diesmal eben als Rap. Statt Expressionismus von Kirchner gibt es Kunst aus dem Palast der Republik und New Yorker Urban-Art; statt Friedrich II. die Historie von Subkulturen und die erste Mann-Frau-Geschlechtsumwandlung der Welt. Denn auch die fand in Berlin statt, wo sonst.

Wir machten eine Vorpremieren-Führung mit, drehten am digitalen „Rad der Geschichte“ und sprachen danach mit Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin und Mastermind von Berlins jüngster Kulturattraktion, die am 20. Juli ihre Tore öffnet.

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