Berlin - Als der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof am Montag auf Einladung der Sparda Bank Berlin sein Gutachten zur Negativzinspolitik der EZB vorstellte, wurden seine Thesen von niemand Geringerem als Peer Steinbrück eingeleitet. Steinbrück war nicht nur Bundesfinanzminister, sondern auch Kanzlerkandidat der SPD. Kirchhof und Steinbrück sind ein ungleiches Duo. Kirchhof gilt als CDU-nah, während sich Steinbrück seit Jahren in der SPD engagiert. In einem sind sie sich einig: Die Negativzinspolitik der EZB muss ein Ende haben.  

Berliner Zeitung am Wochenende: Wenn man über den Negativzins spricht, wird oft auf die Profiteure in den südeuropäischen Staaten verwiesen, aber auch bei deutschen Finanzministern erfreut sich der Negativzins einiger Beliebtheit. Allein in Berlin hat sich die Zinslast halbiert – gibt es nicht auch in Deutschland Begehrlichkeiten, den Zins auf einem niedrigen Niveau zu belassen?

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