Berlin/Stendal - Vor zehn Jahren trat Thomas Kliche seine Professur an der Hochschule Stendal-Magdeburg an. Leicht war das nicht. Viel Misstrauen, viel Vorsicht. Aber als Kliche begann, für eine Studie über ehrenamtliches Engagement Interviews mit Einheimischen zu führen, verstand er, was passiert war in der Region, wie die Menschen nach der Wiedervereinigung betrogen worden waren. Etwa 120 Interviews hat er seitdem geführt, und wenn man ihn heute über den Osten sprechen hört, klingt es, als wäre der gebürtige Freiburger der Ostbeauftragte und nicht Marco Wanderwitz aus Karl-Marx-Stadt. 

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