Berlin - Normalerweise beginnt die Erzählung von einer Liebe mit dem Moment, in dem sich zwei Menschen begegnen. Sie treffen sich zufällig, wenn sich die Bahnen ihrer Leben kreuzen oder auf einer der vielzähligen Apps, die heute die Suche nach Liebe und Lust ermöglichen. In jeder Seifenoper geht es irgendwann um diese eine Sekunde: der erste Blick und die Spannung, die zwischen zwei Menschen entsteht, die einander attraktiv finden. Diese Erlebnisse sind oft magisch. Kein Wunder, dass die erste Frage, die einem neuen Paar gestellt wird, so oft auf den Augenblick des Kennenlernens abzielt. Doch wo beginnt eine Liebe, in der es mehr als zwei Protagonisten und gleich mehrere Momente des Kennenlernens gibt?

Eine Liebe beginnt immer auch mit einer Ahnung davon, dass da mehr sein könnte als ein bloßes Überschneiden von Interessen, Ansichten und körperlicher Anziehung. Als wir einander begegneten, lag ein Anflug von diesem Mehr sofort in der Luft. Wir, das waren Inka, Sophie und ich. Auch eine Liebe zu vielen beginnt mit einer ersten Begegnung, vielen ersten Begegnungen. Wir trafen einander im Lauf einer Nacht, zu einer Zeit, in der man diese noch tanzend verbrachte. Erst traf mich Sophie, ihr Blick traf Inka und schließlich trafen wir drei uns am Ufer der Spree.

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