Berlin - Ja, es gibt es noch, dieses verfluchte Internet, von dem ständig alle reden. So ganz will der Begriff „Post-Internet“, der vor wenigen Jahren Kunstmagazine und Feuilletons dominierte, also immer noch nicht passen. Vorbei ist gar nichts, als beschreibender Zusatz einer Kunstgattung – oder gleich einer ganzen Generation – will das Wort etwas irreführend eher jenen Zeitraum meinen, ab dem das Netz sämtliche Lebensbereiche durchdrungen hat.

Post-Internet-Art, die Kunst, die für das und oft auch mit dem Internet erschaffen wird, bedient sich dem schillernden Bilderrausch und überbordenden Datenmüll des Digitalen gleichermaßen. Sie ist grell und schnelllebig, ästhetisch oftmals nichts für schwache Nerven. Und sie wird an einem Berliner Küchentisch jetzt auf wenige Quadratzentimeter komprimiert.

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