Berlin - Die US-amerikanische PricewaterhouseCoopers hat ihren 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestattet, dauerhaft im Home-Office zu bleiben. Einzige Bedingung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen die Grenzen der Vereinigten Staaten nicht verlassen. So soll vermieden werden, dass die Angestellten der zweitumsatzstärksten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Welt nicht in ein Land ziehen, in dem viel geringere Lebenshaltungskosten existieren. Ein Verstoß gegen die Reglung würde eine Lohnreduzierung zur Folge haben, hat das US-Unternehmen der Nachrichtenagentur Reuters verraten. Ähnliche Schritte haben bereits Firmen wie Twitter, Facebook und Google unternommen.

Die Mitarbeiter, die sich für die Home-Office-Lösung entscheiden, müssten nur drei Mal im Monat ein Büro des Unternehmens aufsuchen. Das bestätigt Yolanda Seals-Coffield, die Personalbeauftragte von PWC. Der Schritt ist einer der radikalsten innerhalb der USA. Die Personalbeauftragte rechnet damit, dass etwa 35 Prozent der Angestellten sich für die Home-Office-Lösung entscheiden. 

PriceWaterhouseCoopers ist der erste große Konzern außerhalb des Digitalsektors, der seinen Mitarbeitern das gestattet.  Mit einem Jahresumsatz von 
41,3 Milliarden Dollar gehört die Firma zu den umsatzstärksten der Welt.