Leipzig - Etwas putzig wirkte die Szene in Moskau: Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, für seine Telefonkonferenz (oder sollte man sagen: Audienz?) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf einem feminin anmutenden Rokoko-Sofa platziert, hält etwas schüchtern einen Telefonhörer an sein Ohr. Es war die zweite hochpolitische Sofaszene in kurzer Zeit, nach dem Sofagate unter Beteiligung von Ursula von der Leyen in der Türkei. Zwei Sofaszenen, die auf wunderbare Weise illustrieren, dass die Machthaber am europäischen Rand ein diabolisch-schönes Gespür für die Schlagkraft der Bilder haben.

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