London - Schon als Kind hatte Raheem Sterling einen Traum vor Augen. Sein Traum war nur zehn Gehminuten entfernt, auf der anderen Seite der Bahngleise, und er war so groß, dass Sterling ihn immer sehen konnte. Er sah ihn, wenn er morgens das Haus verließ, wenn er mit seinen Freunden Fußball spielte und wenn er abends nach Hause kam, zu seiner Mutter, die ihn und seine Schwester alleine aufzog. Raheem Sterlings Traum war es, irgendwann einmal Tore für England zu schießen, im Wembley-Stadion. Der heiligen Heimstätte des englischen Fußballs mit 90.000 Sitzplätzen, überspannt von einem Bogen aus Stahl, der wie ein gigantischer Henkel aussieht, für den Fall, dass die Götter aus dem Himmel steigen und das Stadion aus dem Nordwesten Londons an einen anderen Platz versetzen wollen.

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