Ich stehe in der Mitte einer großen Halle in Korczowa, im tiefsten Osten Polens, nicht weit von der polnisch-ukrainischen Grenze an der Autobahn A4, Richtung Lwiw. Früher war hier ein Einkaufszentrum, dann ein Baustofflager. Das Gebäude ist nichts weiter als ein Wellblechschuppen, wie es sie so viele in der Nähe von Grenzen gibt. Als Russland die Ukraine angriff und viele Flüchtlinge in den Westen strömten, füllte sich die Halle mit Tonnen von Spenden, Feldbetten und zugleich: mit menschlichem Elend. Heute befindet sich hier eines der spontan errichteten Aufnahmezentren, in denen Flüchtlinge erste Zuflucht finden.

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