Rettet die Wokeness! Ein Plädoyer für eine höfliche Ethik 

Alle wettern heute gegen Wokeness – im Namen der Aufklärung. Sie verkennen dabei die spielerische und transformierende Wirkung. Der Versuch einer Ehrenrettung.

Wokeness ist kein Aufstand gegen die Höflichkeit, meint unser Autor.
Wokeness ist kein Aufstand gegen die Höflichkeit, meint unser Autor.Mario Meneses

Berlin-„Wokeness“ ist zum Schimpfwort geworden. Wer woke denkt und handelt, gilt inzwischen häufig als Gegner:in der offenen Gesellschaft, als Feind:in der Freiheit oder gar Propagandist:in einer totalitären Ideologie. Ob von einzelnen „Snowflakes“ oder von der dunklen Verschwörung des amerikanischen Kulturmarxismus ins Werk gesetzt: Die tastende Suche nach einem weniger gewaltsamen Umgang mit sich selbst und mit anderen wird als kaum nachvollziehbarer Bruch mit der Wirklichkeit verhöhnt, als unzulässiger Angriff auf den gesunden Menschenverstand.

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