Berlin - Unweit der Ecke, wo die Eberswalder Straße auf die Schönhauser Allee trifft – dort, wo Prenzlauer Berg nur selten zur Ruhe kommt –, befindet sich einer der schönsten Zeitschriftenläden der Stadt mit dem seltsamen Namen Rosa Wolf. 

Auf knapp 65 Quadratmetern kann man all das kaufen, wovon schon seit Jahren behauptet wird, dass es ein auslaufendes Geschäftsmodell sei. Oder noch schlimmer, es sei schon längst tot. Die Rede ist von Gedrucktem auf Papier. Von Magazinen, Zeitschriften, Portfolios. Dass Print noch quicklebendig ist, belegt „Rosa Wolf“, der Zeitschriften-Shop von Domenico Gutknecht. Und zwar ziemlich überzeugend, mit einer opulenten Auswahl von über 500 Einzeltiteln, vorrangig in englischer Sprache. Während sich am Bahnhofskiosk die Boulevard- und Ratgebermagazine, Crime-Heftchen und Illustrierten stapeln, gibt es bei Rosa Wolf ein liebevoll kuratiertes Print-Programm aus der ganzen Welt. Darunter Zeitschriften wie Aperture aus New York, Fucking Young aus Spanien, Text-Sammlungen und Portfolios zur Kunst aus Berlin und anderen Städten, Lunchlady aus Australien, AnOther Magazine oder Suitcase aus London.

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