Berlin - Kürzlich überwand ich endlich die Schwellenangst und betrat zum ersten Mal, seit der Eröffnung im Februar, den neuen „neuen Bäcker“ bei mir an der Ecke. Der alte „neue Bäcker“ hat Ende vergangenen Jahres aufgegeben. Wir haben oft dort eingekauft, viel öfter und lieber als bei seinem Vorgänger, dem „alten Bäcker“.

Der „neue Bäcker“. Sanft war seine Stimme, versonnen sein Blick, melancholisch sein Lächeln. Schweigsam und gefühlvoll war er, auf eine altmodische Weise gut aussehend. Ein melancholischer Rebell, ein trotziger Poet, wie direkt aus einem Elia-Kazan-Film entsprungen. Wenn kein Kunde im Laden war, saß er auf einem der rot gepolsterten Hocker am Tresen im Schaufenster, blickte aufs Handy oder sinnierend in den Nieselregen.

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