Berlin - Wenige Monate nach Beginn ihrer zweiten Amtszeit hat Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin, ihren Rücktritt angekündigt. Sie wolle zum Ende des Jahres gehen, teilte sie in dieser Woche in einer Erklärung mit. Als entscheidenden Grund dafür nennt die ehemalige Bildungsministerin des Landes Brandenburg (die dieses Amt für die SPD bekleidete) die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG), das eine Entfristung von Postdoktoranden vorsieht – und damit eine finanzielle Notlage der Berliner Hochschulen nach sich ziehen könnte. Wir wollten von Sabine Kunst wissen, wie es zu diesem Konflikt kommen konnte, welche Verantwortung der Regierende Bürgermeister (und Wissenschaftssenator) Michael Müller für den Vorfall trägt und ob er von der HU-Präsidentin vor der Verabschiedung des Gesetzes – und über die möglichen Konsequenzen – gewarnt wurde.

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