Etwas aufzubewahren ist in meiner Wohnung immer ein großes Thema, denn sie ist klein, und ich kaufe gerne ein. Unlängst war ich bei einer Berliner Künstlerin zu Gast, die auf wesentlich mehr Quadratmetern lebt als ich, und die ihre Sachen nach einem so einfachen wie unschlagbaren Prinzip aufbewahrt: „Wenn eines kommt, muss eines gehen“, sagte sie. Das ist eine tolle Idee, und wenn man sich einmal zu dieser Art der Ordnung durchgerungen hat, hat man wenig Scheu, sich auch von Dingen zu trennen, an denen man hängt. Meist meint man nämlich nur, man könne ohne bestimmte Dinge nicht leben, und hängt Erinnerungen daran, die es überhaupt nicht wert sind, dauerhaft Erinnerung zu sein.

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