Berlin - Das erste Mal, dass ich vom Zuschauer zum Voyeur wurde, war am Christopher Street Day (CSD) 2006 oder 2007. Ich war nicht mehr ganz neu in der Stadt, aber noch provinziell genug, um ein bisschen peinlich berührt zu sein von dem, was ich sah. Ich betrat zusammen mit einem Freund gegen Mitternacht diesen kleinen Park zwischen Brandenburger Tor und Reichstag. Und dort saß in einer Menschenmenge ein Mann auf einem Stuhl und auf seinem Schoß eine Frau. Sie bewegte sich, als ob sie außerdem alle Zweifel verwischen wollte, hob sie ihren Rock nach oben.

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