Berlin - Wer erwartet, die Künstlerin aus Los Angeles würde ihrem überdeutlich zu Protokoll gegebenem Trauma aus der Trump-Ära und obendrein der mitunter fast end- und ausweglos erlebten Corona-Situation in Dystopien oder in wilden Expressionen Ausdruck verschaffen, ist auf dem Holzweg. Sharon Lockhart, geboren 1964, zählt, das machte sie schon auf der Venedig Biennale 2017 im polnischen Pavillon deutlich, zu jenen starken  Konzept-Künstlerinnen, deren sachliche Reduktion der Mittel keineswegs in die Kategorie der von schwurbelig-trockener Diskurstheorie überfrachteten „Knäckebrotkunst“ gehört.

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