Berlin - Ein Essay des Genozidforschers Dirk Moses, der im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde, erregte international Aufsehen: „Der Katechismus der Deutschen“ entfachte laufende Diskussionen über das Verhältnis des Holocaust-Gedenkens zur vergleichsweise zaghaften Erinnerungskultur gegenüber deutschen Kolonialverbrechen – sowie über die Frage zu Grenzen der Meinungsfreiheit im deutschen Diskurs. Die Berliner Zeitung am Wochenende begleitet diese Debatte kritisch. Hier kommentiert die*der Politische Geograf*in Sinthujan Varatarajah zu kolonialen Formen der Zeit-Einteilung und wie diese bis heute nachwirken. Eine längere Fassung dieses Essays wurde erstmals im Rahmen des von Eric Otieno kuratierten British-German Democracy Forum vorgetragen, das von 25. bis zum 27. Oktober in England stattfand.

„Du lebst in der Vergangenheit“ – so stand es unter einem Bild, das ich in meiner Facebook-Timeline gepostet hatte. Der besagte Beitrag sollte an den 36. Jahrestag der Verbrennung einer Bibliothek einer unterdrückten ethnischen Minderheit durch einen ihnen feindlich gesinnten Staat erinnern. Es war der 1. Juni 2017.

„Du lebst in der Vergangenheit“ – der Verfasser des Kommentars unter dem Bild lebte in derselben Stadt, in der 36 Jahre zuvor der Befehl zur Verbrennung dieser Bibliothek gegeben worden war.

„Du lebst in der Vergangenheit“, tippte er auf sein Handy, während er womöglich noch im Bett lag. Sein Beitrag war erst 42 Minuten alt, als ich ihn zum ersten Mal las. Dort, wo ich mich befand, war es circa vier Uhr morgens. Wo der Autor des Kommentars sich befand, musste es daher schon nach acht sein. Als er meinen Beitrag mit wenigen Stunden Verspätung sah, waren bereits Hunderte von Likes und Kommentare mit Emoji-Kerzen, gebrochenen Herzen oder weinenden Gesichtern unter dem Bild versammelt. Um das „Schreibe einen Kommentar“-Feld zu erreichen, musste er sich zuvor mit diesen Kommentaren befasst haben. „Du lebst in der Vergangenheit“, war seine Antwort. Von dort aus, wo er sich befand, wo es nach acht Uhr morgens war, blickte er tatsächlich in eine Vergangenheit.

Als der Autor dieses Kommentars den Posting-Button klickte, erhielt mein Handy unmittelbar eine Push-Nachricht. Als ich schließlich aufwachte, waren bereits 23 Minuten seit seinem Posting vergangen. Ich sah die Benachrichtigung auf meinem Sperrbildschirm aufleuchten und klickte darauf: „Du lebst in der Vergangenheit“. Meine Augen waren noch schlaftrunken, als ich seinen 24 Minuten alten Kommentar las. Ich blickte – in der Tat – in eine Vergangenheit.

Genau genommen betrachtete ich zwei Vergangenheiten: das 36 Jahre alte Schwarz-Weiß-Bild der Ruinen einer verbrannten Bibliothek. Und den 24 Minuten alten Kommentar meines Bekannten. 7816 Kilometer: Das war die physische Entfernung zwischen uns. 7816 Kilometer entsprechen fünf Zeitzonen, was viereinhalb Stunden Zeitunterschied zwischen uns bedeutet. Der Autor des Kommentars war mir also viereinhalb Stunden voraus. Doch mehr als nur die physische Entfernung stand noch eine andere zeitliche Trennlinie zwischen uns: die zweier Ethnien. Sie drückte sich in unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlichen Geschichten und unterschiedlichen Beziehungen zur Zeit aus.

©Hanno Hauenstein
Sinthujan Varatharajah

Die*der Politische-Geograf*in Sinthujan Varatharajah brachte zusammen mit der bildenden Künstlerin, Wissenschaftlerin und Kuratorin Moshtari Hilal im Frühjahr mit einem IGTV-Talk zum Thema „Nazierbe“ frischen Wind in erinnerungspolitische Debatten der Gegenwart. Momentan schreibt sie*er an einem Sachbuch zu kolonialen Bewegungen, das im Herbst 2020 in der Reihe hanserblau erscheint. 

Die koloniale Idee der universellen Zeitrechnung

Das Konzept der Zeit war vom modernen Kolonialismus nicht ausgenommen. Es spielte in der Beherrschung fremder Gebiete eine entscheidende Rolle. Die Unterwerfung eines Ortes und seiner Bewohner*innen bedeutete damals und bedeutet noch immer die Zerstörung ihrer autonomen Beziehungen zur Zeit. Hierzu wurden Lebewesen, ob Tiere, Pflanzen oder Menschen, gewaltsam aus ihren eigenen Zeitkonzepten herausgerissen und in eine andere, oft feindliche und verzerrte Beziehung zur und Wahrnehmung von Zeit versetzt: die sogenannte universelle Zeit.

Um das Zeitverständnis zu standardisieren, errichteten europäische Imperien Bauten und Symbole zur Zeitmessung, -erfassung und -darstellung wie zum Beispiel Uhrtürme, die an zentralen Orten inmitten der Kolonien aufgestellt wurden. Sie gehörten vielerorts zu den ersten Kennzeichen einer kolonialen Baukultur. Dafür wurden mancherorts ganze Siedlungen errichtet, während andernorts indigene Siedlungen systematisch zerstört wurden.

Mit dem Bau dieser Uhrtürme war eine neue Zeit eingebrochen: die Zeit der weißen Menschen. Durch sie sollten die kolonial Unterworfenen daran erinnert werden, dass sie von nun an von der Zeit eines anderen beherrscht wurden. Sie lebten in der Zeit von Anderen, von Fremden. Die Kolonialisierten wurden somit gewaltsam aus ihren eigenen Raum-Zeit-Gefügen herausgerissen und in das Zeit-Raum-Gefüge einer ihnen fernen Welt geschoben. Zeit wurde zu einer Waffe der Europäer*innen, die sie einsetzten, um die Welt von der Metropole bis zu den Kolonien zu verbinden – natürlich zum Vorteil des Zentrums und auf Kosten der Peripherien.

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1884, als ein Großteil der Welt noch kolonialisiert war, fand die Internationale Meridian-Konferenz statt. 25 Staaten stimmten darüber ab, wo der Nullmeridian der Erde liegen sollte.

Heute leben wir in einer Welt, in der die 24-Stunden-Uhr als universeller Zeitrahmen gilt, der den Planeten und seine Lebewesen in mehr als zwei Dutzend Zeitzonen einteilt, von denen die ersten vor etwas mehr als 100 Jahren standardisiert wurden.

Im Jahr 1884, als ein Großteil der Welt noch kolonialisiert war, fand in Washington, D.C., die Internationale Meridian-Konferenz statt. 25 Staaten, die meisten von ihnen Imperien oder europäische Siedler*innen-Kolonien, stimmten darüber ab, wo der Nullmeridian der Erde liegen sollte. Sie entschieden sich für Greenwich, England, das von nun an zum Längengrad 0 wurde, auf den sich alle anderen Orte und Zeitzonen bezogen. Damit wurde ein globaler Standard geschaffen: ein Zeitmonopol, das bis heute gilt. Bis heute leben wir in einer Welt, die Zeit nicht nur nach nationalen Grenzen und ideologischen Neigungen organisiert, sondern auch entlang dieser Geschichten.

Wie lebt man* in der Vergangenheit?

„Du lebst in der Vergangenheit“, schrieb der Autor aus der Hauptstadt, aus der der Befehl der Verbrennung der Bibliothek erteilt wurde. Aber wie lebt man* in der Vergangenheit? Und um wessen Vergangenheit handelt es sich überhaupt?

„Du lebst in der Vergangenheit“, das ist ein Satz, den ihr vielleicht kennt. Es ist ein Satz, der sich in der Regel an Menschen richtet, für die vergangene Missstände ihre Gegenwart noch immer negativ prägen. Deren Vergangenheit mehr oder weniger als Last, als Unannehmlichkeit für diejenigen empfunden wird, die der Macht nahe stehen. Sprich für die, die von dieser Vergangenheit nicht negativ, sondern vielleicht sogar positiv bis in ihre Gegenwart geprägt wurden.

„Du lebst in der Vergangenheit“, das ist ein Satz, den wir von europäischen Politiker*innen immer wieder zu hören bekommen, etwa wenn sie über ihre ehemaligen Kolonien sprechen. „Ihr habt euch nicht weiterentwickelt“, „die Vergangenheit ist Vergangenheit“, „ihr müsst lernen loszulassen“, „ihr müsste lernen, in die Zukunft zu blicken“ – all das sind Abwandlungen desselben Satzes, desselben Tenors.

Eure Vergangenheit ist unbequem. Für sie, in ihrer Welt, in ihrer Zeit.

Tatsächlich seid ihr ihnen ein Dorn im Auge. Denn in letzter Konsequenz handelt es sich bei diesem Satz nicht nur um eine Floskel oder um eine Erinnerungsstütze, sondern um eine gegen euch gerichtete Anschuldigung: dass ihr nicht mit der Zeit geht. Dass ihr in der (falschen) Zeit feststeckt, in ihr noch immer zurückliegt. Dass ihr sie an eine Zeit erinnert, an die sie nicht erinnert werden wollen, in der sie nicht sein wollen, die sie längst hinter sich gelassen zu haben glauben. Eure Gegenwart ist ihre Vergangenheit, und ihre Gegenwart soll eure Zukunft sein. Die einzige Zukunft, die existieren darf.

Hört also auf das, was sie euch sagen, kommt hier her, wo sie sind, wo sie stehen, wo sie sich sehen. Lasst am besten alles hinter euch, woran ihr festhaltet, was ihr für wichtig erachtet. Denn dieser vermeintlich unnötige Ballast, diese Erinnerungen, dieses Zeitverhältnis, hält euch zurück – zumindest in ihren Augen.

Wer ist nun aber in der Gegenwart? Wer ist die Gegenwart? Und wessen Vergangenheit spielt in dieser Gegenwart eine Rolle?

Debatten über Kolonialismus laufen oft nach dem gleichen Schema ab

In Debatten über den Kolonialismus, insbesondere in Debatten über koloniale Verbrechen, führen die Nutznießer des Kolonialismus – seien es Staaten, Institutionen, Unternehmen, Gruppen oder Einzelpersonen – Zeitabstände oft als aussagekräftige Kriterien an, um die Bedeutung jener Ereignisse für die Gegenwart kleinzureden. Die Vergangenheit ist eben Vergangenheit und soll unbedingt in der Vergangenheit bleiben.

So wird eine zeitliche Barriere konstruiert, die bestimmte Vergangenheiten von bestimmten Gegenwarten feinsäuberlich abtrennt, als würde das eine das andere nicht prägen, als könnte das eine völlig losgelöst vom anderen betrachtet werden. Diese Taktik findet ihren Niederschlag in Rechtskodizes, in politischer Rhetorik und in zweifelhaften bi- und multilateralen Vereinbarungen, durch die versucht wird, sich Verantwortungen und Rechenschaft zu entziehen, indem die Vergangenheit aus der Gegenwart ausgelagert wird.

Wenn wir in der Lage sind weiterzumachen, so scheint die dahinter liegende Aussage zu lauten, dann solltest du das auch tun können. Und wenn ihr dies nicht könnt, ist es eure eigene Schuld. Auf jeden Fall ist es nicht unsere.

Die zugrunde liegende Annahme ist, dass wir uns alle auf dieselbe Art und Weise auf die Vergangenheit beziehen. Dass wir alle ein und dasselbe allgemeine Zeitgefühl haben, dass wir uns sprichwörtlich in der gleichen Zeit befinden. Dass es nur eine einzige Vergangenheit, nur eine einzige Geschichte gibt, in der wir uns alle befinden.

Aber leben wir tatsächlich alle in derselben Zeit? Haben wir die gleichen Beziehungen zu ihr? Zählen wir die Zeit auf dieselbe Weise? Bewegen wir uns in ihr auf die gleiche Weise? Fühlen wir sie auf dieselbe Weise?

Heilende Zeit und unverheilte Zeit

Europäer*innen und ihre Nachkommen sind heute oft schnell dabei, die jüngste Kolonialgeschichte zu verharmlosen und sie zu einem abstrakten Nebenschauplatz zu erklären – mit wenig Bedeutung für die Gegenwart. Die Verbrechen ihrer Vorfahren, vielleicht sogar ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern, werden dabei allzu oft als zu weit entfernt angesehen, als dass sie in der Gegenwart für alle von Bedeutung wären. Sie wird als Geschichte behandelt, die quasi außerhalb der Geschichte steht. Somit stehen auch ihre Milliarden von Opfern außerhalb dieser Welt – ihrer Welt.

Die Zeit heilt, sagt man* gern. Aber wen? Und wann?

Als 2009 Überlebende des Mau-Mau-Widerstandes vor dem britischen High Court in London eine Klage auf Entschädigung für die von der britischen Regierung sanktionierten Verbrechen gegen die Menschlichkeit einreichten, argumentierte die britische Regierung, der Fall sei verjährt: Seit den Ereignissen sei zu viel Zeit vergangen, als dass ein fairer Prozess möglich sei. Doch wessen Zeit war verstrichen?

Die mehr als 90.000 Toten, die mehr als 160.000 Menschen, die in Konzentrationslagern inhaftiert waren, sind geblieben. Die Tatorte sind geblieben. Sie waren noch sehr lebendig, sie waren noch immer am Atmen, am Sprechen – und, zum Entsetzen vieler hier, plötzlich vor den Toren des höchsten britischen Gerichts. Die Nachkommen der Opfer hatten einen Weg gefunden, ihr Leid von damals, das für sie noch immer das Leid von heute ist, in Großbritanniens Gegenwart einzubringen: Indem sie es von der ehemaligen Kolonie direkt in die ehemalige Metropole trugen, holten sie ihre Vergangenheit in deren Gegenwart.

Die britische Regierung versuchte auch während dieses Gerichtverfahrens, das Zeitempfinden als Waffe zu nutzen, um von ihren eigenen Verantwortungen abzulenken. Die Spannung war eben nicht nur eine politische, sondern auch eine zeitliche. Indem die Überlebenden des Mau-Mau-Widerstandes eine mindestens 50 Jahre alte Reihe von Ungerechtigkeiten vor ein heutiges Gericht in einem nunmehr anderen Land brachten, missachteten sie die Beziehung weißer Brit*innen zu Zeit und Raum. Sie waren gekommen, um Unordnung in die koloniale Ordnung zu bringen, welche über Jahrhunderte ihre eigenen Mythen über das Konzept der Zeit einst gewaltsam universalisiert, globalisiert und standardisiert hatte.

Die weißen Regierenden in London versuchten ihnen zu sagen, sie, die Mau Mau, lebten in der Vergangenheit. Sie versuchten ihnen zu vermitteln, dass ihre Vergangenheit keinen Platz in ihrer, unserer angeblich geteilten Gegenwart habe. Sie bestanden darauf, dass die Mau Mau nicht im gleichen Rhythmus lebten wie sie – im Rhythmus der Uhrtürme, die die Brit*innen überall im heutigen Kenia aufgestellt hatten; in der Ordnung, die sie ihnen hinterließen und die sie vielerorts überlebte.

Eine verspätete Gerechtigkeit

Drei Jahre später wies ein Richter des obersten britischen Gerichtshofs das nebulöse Argument der Regierung, dass der Fall verjährt sei, schließlich doch zurück. 2013 dann erklärte sich dieselbe Regierung, die die Forderungen der Überlebenden zuvor abgelehnt hatte, bereit, 19,9 Millionen Pfund Entschädigung an die mehr als 5228 Antragsteller*innen zu zahlen. Auf die Auszahlung folgte eine halbherzige Entschuldigung des damaligen Außenministers.

Dass die Opfer des britischen Kolonialismus damals das Recht erhielten, von einer britischen Regierung eine Entschädigung für ihr Leid einzufordern, kam für viele als Schock. Es war ein Präzedenzfall, trotz mehrerer Hundert Jahre britischer Fremdherr*innenschaft. Für einige war es Zeichen der Gerechtigkeit, 61 Jahre nach dem Verbrechen. Für andere was es eine 61 Jahre zu späte Form der Gerechtigkeit. 

Im Jahr 2015 wurde eine von Großbritannien finanzierte Gedenkstätte errichtet, die an die kenianischen Opfer des britischen Empire erinnern soll. Die Gedenkstätte war Bestandteil des gerichtlichen Vergleichs zwischen Überlebenden und der britischen Regierung. Das „Denkmal für die Opfer von Folter und Misshandlung in der Kolonialzeit, 1952–1960“ steht noch immer in der kenianischen Hauptstadt.

Doch seit diesem Urteil des obersten britischen Gerichtshofs gibt es noch immer kein vergleichbares Mahnmal, das dort an die britische Gewalt erinnern würde, von wo aus sie befohlen wurde: in London. Es wurde praktischerweise in Kenia zurückgelassen, wo es ein physisches Manifest einer Erinnerung darstellt – an eine Vergangenheit, die noch immer in der Gegenwart haftet. Es gibt kein Äquivalent, das weiße Brit*innen an diese Vergangenheit erinnert, die ebenfalls Teil ihrer Gegenwart ist. Das Denkmal steht heute im Uhuru-Park, in der Nähe des zentralen Geschäftsviertels von Nairobi – weit weg von Großbritanniens Augen und Zeitempfinden.

Wenige Meter von dem Denkmal entfernt befindet sich noch ein anderes historisches Gebäude: das kenianische Parlamentsgebäude. Sein älterer Teil wurde 1954, unter britischer Kolonialherrschaft, zur Zeit des Mau-Mau-Aufstandes gebaut. Das Parlamentsgebäude sollte den Houses of Parliament der britischen Kolonialmetropole ähneln. Es verfügt über eine eigene Version des Big Ben, einen gigantischen Uhrturm, der sich über den Parlamentskomplex, den Uhuru-Park und die 2015 errichtete Gedenkstätte erhebt. Es ahmt damit eine Ästhetik und Geschichte nach, die mit der Geschichte der Einheimischen wenig zu tun hat.

Die Uhr in diesem Big-Ben-Nachbau tickt unaufhörlich. GMT+3. Drei Stunden in der Zukunft und dennoch irgendwie in der Vergangenheit zurückgelassen. In der Vergangenheit jemand anderes.

„Du lebst in der Vergangenheit“, schrieben sie.

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