„Mein Herz bricht“, sagt mir ein Freund am Freitag via WhatsApp-Call aus Kiew, „ich möchte nur noch weinen“. Es ist gerade mal ein Tag nach der – inzwischen offiziellen –  Militärinvasion in der Ukraine, die nun auch deren Hauptstadt erreicht hat. Die Verzweiflung und Panik auf den Straßen sei überall spürbar, sagt er, und berichtet von Bombeneinschlägen, die er Minuten zuvor gehört hat, unweit des Regierungsviertels, einen Steinwurf vom Maidan entfernt, dort, wo 2014 über 100 Protestierende starben, als sie gegen Korruption und die politische Anbiederung der damaligen ukrainischen Führung an Russland demonstrierten.

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