Berlin - „Black Woodstock“ sollte dieser Dokumentarfilm ursprünglich heißen, doch so naheliegend dieser Titel gewesen wäre, so unpassend ist er eben auch. Denn zwar fand das Harlem Culture Festival, um das es in „Summer of Soul (…Or, When The Revolution Could Not Be Televised)“ geht, im gleichen Sommer 1969 statt wie das legendäre dreitägige Konzert ein paar Stunden nördlich von New York City. Doch davon abgesehen halten sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen: Während in Woodstock überwiegende weiße Künstlerinnen und Künstler vor einem ebensolchen Publikum auf der Bühne standen, traten in einem Park in Harlem sechs Wochen lang schwarze Acts auf. Und während das eine Festival auf Anhieb einen festen Platz in der Musikgeschichte zugeschrieben bekam und über Jahrzehnte medial ausgeschlachtet wurde, verschwand das andere schnell in der Versenkung.

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