Berlin - Na gut, es gibt schönere Plätze in Berlin. Zwischen großen Gebäudeklötzen erstreckt sich eine gewaltige Fläche, gelbgrau gepflastert und zuweilen schwarz gepunktet – alte Kaugummis. Auf rund 80.000 Quadratmetern Platzfläche kann der Wind Anlauf nehmen, um die Passanten zu zausen. Im Polizeibericht hat der „Allex“, wie der Platz im Berliner Metrolekt korrekt heißt, eine feste Rubrik. Er repräsentiert das Gute und das Schlechte in der Verkehrsplanung der 1960er-Jahre. Doch der Alexanderplatz funktioniert. Und er hat Potenzial.

Wer die Essenz von Berlin erleben will, sollte sich auf die Brüstung von Walter Womackas Brunnen der Völkerfreundschaft setzen und den Blick schweifen lassen. Berlin auf das Wesentliche konzentriert bedeutet: Bewegung. Transit. Mobilität. In dem weitläufigen Durchgangsraum rund um den Brunnen entfaltet sich ein städtisches Theater, das es so nirgendwo sonst in Berlin gibt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.