Berlin - Die 86 Jahre alte Evgenia Bakschi lag noch im Bett, als es am Montagmorgen um 8 Uhr klingelte. Sie ist schwerbehindert, kann nur mit Mühe und Gehhilfe laufen, und überhaupt geht in diesem Alter nichts mehr hopphopp. Zum Glück war ihr Sohn von seinem Wochenendbesuch noch nicht abgereist; er hatte seinen Geburtstag bei seiner Mutter gefeiert, weil sie ihn in Süddeutschland nicht mehr besuchen kann. Er öffnete. Vor der Tür standen drei Unbekannte, ein Mann und zwei Frauen. Sie kamen vom Sozialamt Berlin-Mitte. Ohne Anmeldung. Die Berliner Corona-Inzidenz jagte gerade ihrem Höhepunkt entgegen. Sie verlangten, Evgenia Bakschi zu sprechen.

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