Tokyo - Als Kenichi Mishima in der vergangenen Woche hörte, wie ein hoher Politiker über die Absage von Olympia nachdachte, musste er schmunzeln. „Dieser Nikai, der das da ausgesprochen hat, ist ein alter Fuchs“, sagt Mishima mit einer Art abschätziger Anerkennung. Dann urteilt er in perfektem Deutsch, per Videocall von seinem Arbeitszimmer in Nagano aus: „Als Vorstoß ist seine Äußerung durchaus akzeptabel, sogar begrüßenswert.“ Denn es könnte ja sein, dass sich damit das anbahne, was Mishima selbst vor kurzem öffentlich gefordert hat. Und was immer mehr Menschen in Japan für eine sinnvolle Lösung halten. „Mal sehen, wie sich jetzt alles weiterentwickelt.“

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