Berlin - Die Szene vor der Szene: Jessica Chastain kommt ans Set, die Filmcrew, allesamt mit Maske, wuselt um sie herum. Jacke aus, auf Position, Requisiten werden zurechtgerückt, die Kamera wird eingerichtet. Das Bild steht, die Musik setzt ein, es geht los. Chastain ist nun Mira, eine Frau Ende 30, eine der zwei Hauptfiguren von „Szenen einer Ehe“. Ingmar Bergman kam 1973 bei seiner Fernsehserie, die er später um über 100 Minuten gekürzt auch ins Kino brachte, ohne einen solchen Durchbruch der vierten Wand aus, seine Inszenierung in fünf Akten war theatralisch genug. Der israelische Serienmacher Hagai Levi („In Treatment“, „The Affair“) geht seine Adaption visuell etwas anders an, „filmischer“, könnte man sagen, was nur meint, dass er nicht, wie Bergman, seine Geschichte fast ausschließlich in Großaufnahmen seiner Hauptfiguren erzählt.

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