Berlin - Kaum ein Genre wird so heiß und innig geliebt wie das der Teenagerfilme und -serien. Das liegt unter anderem daran, dass Menschen gemeinhin gern Geschichten über sich selbst hören. Der identifikatorische Reiz des Teenie-Genres ist universell. Junge Menschen können sich darin spiegeln, und ältere Menschen können wehmütig an ihre eigene Jugend zurückdenken. Gleichzeitig geben diese Geschichten das prophetische Versprechen, etwas über die Lebenswelt einer neuen Generation zu erzählen und somit über eine Zukunft, die schon Gegenwart ist, wenn man nur hinsieht. Zeitgeist, Baby.

Es kann natürlich nicht schaden, dass Geschichten über Teenager immer derselben Formel folgen, dass die Hierarchien von höfischer Starrheit sind und dass immer dieselben Archetypen auftauchen: die Queen Bee, ihre Gefolgschaft, ihre beste Freundin; der Underdog; der schöne und beliebte Jüngling, oft auch in Personalunion mit dem Bad Boy; und, nicht zu vergessen, der Mob.

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