Berlin - Am Anfang ist Stille. Wie Nebel legt sie sich über die Bühne, kurz bevor die Vorstellung beginnt. Das Publikum sitzt auf den Plätzen, das Licht ist gedimmt, die Spannung kaum auszuhalten. Dieser Moment ist der schönste. Ich trete auf. Augenpaare nehmen mich ins Visier. Mein echter Name spielt keine Rolle mehr. Ab jetzt heiße ich Pjotr, bin exmatrikulierter Jura-Student – und ein wahnsinniger Jammerlappen: „Dieses Leben ist mir unerträglich“, höre ich mich sagen. Aus dem Publikum ist das erste Klicken eines Kugelschreibers zu vernehmen.

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