Berlin - Je länger ich in Deutschland lebe, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass der Rest der Welt ein grundsätzlich falsches Bild von diesem Land hat – zumindest was das Thema Alkohol angeht. Wenn etwa Engländer an Deutschland denken, sehen sie immer noch überquellende Bierkrüge und die Exzesse auf dem Oktoberfest. Dabei ist das öffentliche Trinken in meinem Heimatland eher ein rüpelhaftes Saufen, bei dem diverse Körperflüssigkeiten auf den Straßen verteilt werden. Die Fähigkeit der Deutschen, abends im Park entspannt und vernünftig ein Bier zu trinken, erscheint mir oft wie ein Hippie-Paradies. Wie lässt sich das erklären?

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