Berlin - „Dann können wir es auch gleich lassen“, sagte mein Freund, als ich meinte, wir sollten auseinanderziehen. Traurig saßen wir auf der Couch, die wir erst vor wenigen Monaten unter größter Kraftanstrengung in unser Wohnzimmer gehievt hatten. Sie würde schon bald nur noch einem von uns gehören.

Mein Freund war vor zwei Jahren in meine Stadt gezogen. Wir hatten uns über Tinder kennengelernt und es wurde schnell etwas Festes. Es gab keine großen Spielchen, kein Hinhalten. Es war einfach gut und wir konnten es kaum glauben. Er lebte zu dem Zeitpunkt etwas mehr als eine Stunde mit dem ICE entfernt. Wir sahen uns oft, aber es blieb nicht mehr viel Zeit für anderes. Das Pendeln nahm zu großen Raum ein.

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