In der Einführung zu seinem Buch „LTI“ (Lingua Tertii Imperii/Sprache des Dritten Reichs) nannte der Philologe Victor Klemperer das Werk eine „Balancierstange“, ohne die er hundertmal abgestürzt wäre. Was nun die neue von David Ranan herausgegebene Essay-Sammlung „Sprachgewalt“ tut, ist nicht weniger als das. Es ist kein Versuch eines klassischen Wörterbuchs, sondern der, Begriffe zu begreifen und aus ihrer vagen Schwebe zu lösen. Der Band warnt vor der Komplexität der Begriffe und versucht die Hintertür, durch die viel Gift in jene Diskussionen einfließt, in denen sie vorkommen, zu schließen.

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