Valérie Plante wurde in einem kleinen Ort im kanadischen Bundesstaat Quebec geboren, studierte Ethnologie und Museologie (ohne Doktor) und wurde die Überraschungssiegerin im Rennen ums Bürgermeisteramt 2017. Sie versprach damals, eine „pinke U-Bahn“ zu bauen. Die gibt es zwar bis heute nicht, trotzdem wurde sie vor einem Monat wiedergewählt. Ihre großen Themen sind Umweltschutz und Wohnungsbau. Sie will bis 2030 rund 60.000 Wohnungen bauen. Die 47-Jährige sagt immer, dass sie die Stadt mit einem Lächeln führen will. Vor einer Woche wurde bei ihr das Coronavirus festgestellt. Drei Tage später beschloss sie den Notstand für ihre Stadt – trotz des bevorstehenden Weihnachtensfests.

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