Berlin - Auf ihrer letzten Sommerpressekonferenz in Berlin Ende Juli wurde Angela Merkel von einer Journalistin gefragt, wo sie sich am Wahlabend um 18 Uhr befinden werde. Überrascht reagierte die Noch-Kanzlerin. Darüber habe sie sich noch gar keine Gedanken gemacht: „Aber ich werd‘ schon Verbindung zu der Partei haben, die mir nahe… ähm, deren Mitglied ich bin.“ In diesem Moment wurde mir klar, die Kanzlerin ist bei dieser Bundestagswahl offenbar genauso überfordert wie ich selbst. Anscheinend weiß sie nach 16 Jahren Regentschaft nicht mal mehr, in welcher Partei sie Mitglied ist, geschweige denn, welcher Partei sie ihre zwei Stimmen geben wird.

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