Oslo - Als Kind wohnte ich in einem Viertel am Stadtrand, gegenüber unseres Hauses gab es ein freies Stück Land. Ich erinnere mich an einen verwilderten Garten mit einem Zaun, der mehr lag als stand. Dieses Fleckchen Erde war nicht besonders schön, es war einfach sich selbst überlassen. Dann rückten Männer mit schweren Maschinen an, fällten Bäume, entfernten die Grasnarbe und hoben eine Grube für ein Wohnhaus aus. Und ich dachte: Wo sollen all die Vögel und die Tiere hin? Die Zerstörung dieses Stückchens Land löste bei mir eine Mischung aus Wut, Angst und Trauer aus.

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