Tom, 31: Seit knapp zwei Jahren treffe ich eine Frau. Sie nennt es eine Corona-Beziehung, denn die Intensität unseres Zusammenseins verläuft ziemlich parallel zum Inzidenzwert. Wir haben Hochphasen erlebt, uns regelmäßig getroffen, uns gemeinsam verkrochen, wir waren die denkbar kleinste Schicksalsgemeinschaft. Dann folgten die Tiefs, wir sahen uns weniger, sie brauchte mich kaum noch, es war irgendwie okay für mich. Jetzt sagte sie im Scherz, dass sie sich auf den nächsten Lockdown mit mir freue, aber dabei merkte ich, dass sich bei mir etwas verändert hat. Einerseits fürchte ich mich vor einem einsamen Winter. Anderseits mag ich diese portionierte Liebe nicht mehr. Ich will mich nicht fühlen wie eine Übergangsjacke. Was soll ich tun?

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