Als am Mittwoch, dem 16. Februar, die Kanonen schwiegen und die quer durch beinahe alle führenden westlichen Medien angekündigte Großinvasion Russlands ausblieb, atmete die Welt erleichtert auf. Noch am Tag der vermeintlichen Russland-Invasion kritisierte der Vorsitzende von Selenskyjs Partei „Diener des Volkes“, David Arachamija, die westliche Medienberichterstattung scharf. Er sah in ihr einen wesentlichen Grund für erhebliche und nachhaltige Investitionsverluste und Wirtschaftseinbußen der Ukraine und beschuldigte unter anderem CNN und Bloomberg, schlimmer als führende russische Staatspropagandisten zu sein. Russland nutzte die entstandene Situation freilich für eigene Zwecke und erklärte die gesamte westliche Berichterstattung pauschal zu Fake-News.

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