Leon Schäfer hat schon ein bisschen was getrunken. Aber nicht so viel, dass er nicht noch ziemlich genau beschreiben kann, wie dieser Rioja aus Spanien schmeckt. „Eine Note von Blackcurrant“, sagt der 22-Jährige und meint Schwarze Johannisbeere. Er hält das Glas nicht in die Höhe und prüft die rote Farbe. Aber er steckt die Nase tief ins Glas, bevor er einen Schluck nimmt. Er sieht zufrieden aus. Schäfer ist extra mit ein paar Kommilitonen aus Heidelberg nach Berlin gekommen. „Wir bleiben hier vier Tage und jeden Abend besuchen wir Veranstaltungen zu Naturweinen“, sagt er. „Das ist einer der wenigen Orte, wo die Branche eine Brücke schlägt zur jungen Generation von Weinliebhabern.“

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