Berlin - Sarah Tarfa ist komplett vom Regen durchnässt, aber in ihrem Gesicht ist zu erkennen, dass sie begeistert ist. Die muslimische Neuköllnerin mit deutsch-libanesischen Wurzeln, die in ihrem Alltag selbst keinen Hijab oder Kopftuch trägt, hat ihren Kopf mit einem weißen Schal bedeckt – nicht wegen des Wetters, sondern aus Solidarität mit den kopftuchtragenden Frauen in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis. „Es gibt so viele Vorurteile gegenüber muslimischen Frauen“, sagt sie der Berliner Zeitung am Wochenende. „Alle gehen davon aus, dass eine Frau, die Kopftuch trägt, nicht integriert oder ausgebildet ist, dass sie unterdrückt wird.“ Das Kopftuch provoziere noch immer viele. „Dafür gibt es diesen Tag“, sagt sie, „dass man Stück für Stück die Wahrnehmung verändert.“

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