Berlin - Vor ziemlich genau einer Dekade, am 8. Dezember 2012, einem Samstagabend, war die Auguststraße in Berlins Mitte unpassierbar. Stephan Landwehr und Boris Radczun hatten zur Eröffnung geladen. Berlin war da, und die Welt schaute auch vorbei.

Bis zu diesem Tag war der kulinarische Referenzpunkt der Hauptstadt ein Wettbewerb zwischen dem Klassiker Borchardt und dem mondänen Newcomer Grill Royal, letzterer der erste Streich des damit über die Grenzen Berlins bekannt gewordenen Duos Landwehr-Radczun. Zur Eröffnung ihres zweiten Streichs kamen nun die tatsächlich Reichen, etwa in Gestalt von Vladimir „Vlad“ Voronin. Und die tatsächlich Schönen, hier angeführt von Naomi Campbell mit XXL-Diamant am Finger. Dazu gesellten sich Kluge und Mutige diverser Jahrgänge, wie der Publisher Bernd Runge. Und mitten drin der Inbegriff eines tatkräftigen Ästheten – Boris Radczun – und der Prototyp des guten, umsichtigen Chefs – Stephan Landwehr. Anlass der Veranstaltung war neben dem Restaurant-Opening der Start eines internationalen Magazins, denn von solchen Starts gab es zu jener Zeit einige in der Stadt. Die allermeisten waren schnell wieder Geschichte, erinnert sei hier nur an die deutsche Vanity Fair.

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