Berlin - Ein Essay des Genozidforschers Dirk Moses, der im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde, erregte international Aufsehen: „Der Katechismus der Deutschen“ entfachte laufende Diskussionen über das Verhältnis des Holocaust-Gedenkens zur vergleichsweise zaghaften Erinnerungskultur gegenüber den deutschen Kolonialverbrechen – sowie über Fragen zu Grenzen der Meinungsfreiheit im deutschen Diskurs. Die Berliner Zeitung am Wochenende begleitet diese Debatte seit einigen Monaten kritisch und lässt dabei verschiedene Positionen zu Wort kommen. Hier kommentiert die Psychoanalytikerin Iris Hefets. 

Herbert Rosenfeld, der in Nürnberg geborene und vor den Nazis nach London geflohene jüdische Psychoanalytiker, sagte 1984 in einem Vortrag im Rahmen der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung: „Wenn die psychotisch-omnipotente Struktur eine ganze Nation überwältigt, ist die Einsicht, die Verrücktheit voll anzuerkennen, sehr schwierig. Es ist vielleicht erst jetzt möglich, die tieferen psychologischen Elemente zu studieren, welche die deutsche Nation vor mehr als fünfzig Jahren überwältigten. Ich fürchte, dass eine völlige Heilung von dieser gefährlichen Krankheit noch sehr viel Zeit kosten wird und aktive Unterstützung erfordert.“

Aus heutiger Perspektive kann man gleich mehrere Symptome dessen beobachten. So konzentrierte sich etwa die Debatte um den Artikel von Dirk Moses – „Der Katechismus der Deutschen“ – vorwiegend um die Frage, ob der Holocaust „singulär“ sei oder nicht. Kaum wurde gefragt, warum es der deutschen Gesellschaft so wichtig ist, auf der Maxime der Singularität zu beharren.

Es lohnt, die deutsche Erinnerungskultur an sich historisch zu betrachten. Als sie an ihrem Anfang stand, war sie von nicht-institutionalisierten, eher bescheidenen Initiativen geprägt: Stolpersteine, Orte der Erinnerung, Vorträge und Bücher von Zeitzeugen. Projekte, die auch die Opfer des Genozides und ihre Schicksale miteinschlossen.

In den letzten 20 Jahren haben sich immer stärker auch deutsche Institutionen dieses Projektes angenommen und dadurch die Trennlinie zwischen Nachkommen der Täter und der Opfer – und damit auch die für eine Wiedergutmachung unabdingbare Abhängigkeit des Täters vom Opfer – immer weiter verschwimmen lassen.

Die Institutionalisierung der deutschen Erinnerungskultur

Schon Lea Rosh – die durch die Änderung ihres deutsch-christlichen Namens Edith quasi zum Judentum konvertierte – handelte über die Köpfe deutscher Jüdinnen und Juden hinweg. Dem damaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski, sagte sie, wie sie in einem Spiegel-Interview 1995 wiederholte: „Halten Sie sich da raus, die Nachkommen der Täter bauen das Mahnmal, nicht die Juden. Aber es wäre schön, wenn Sie nicken könnten.“

Roshs fragwürdige Funktionalisierung jüdischer Menschen gipfelte darin, dass sie Zähne eines Opfers auf eine der Denkmalstelen legte. Raphael Seligman sah in ihr letztlich ein Symptom der deutschen Gesellschaft. Er sei, so wurde er 2005 in der Berliner Zeitung zitiert, weniger besorgt um die mentale Verfassung von Frau Rosh, sondern eher um die einer Gesellschaft, die ihrem Aktionismus blind folge. Heute wirkt es, als habe die deutsche Öffentlichkeit Roshs Devise verinnerlicht:

„Wir Deutschen müssen ein weithin sichtbares Zeichen setzen, um in aller Öffentlichkeit zu dokumentieren, dass wir die Last dieser unserer Geschichte annehmen, dass wir ein neues Kapitel in dieser unserer Geschichte zu schreiben gedenken“, forderte Rosh 1991 in ihrem Aufruf zur Errichtung des Holocaust-Mahnmals. Die Deutschen müssten also den Eindruck entstehen lassen, dass sie die Last der Geschichte anerkennen, um unmittelbar danach ein neues Kapitel aufschlagen zu können.

Die letzten 20 Jahre sind von dieser Art deutschem Aktionismus geprägt. Er manifestiert sich in teils regelrecht perversen Handlungen, wenn etwa israelisch-jüdische Künstlerinnen vom ehemaligen MdB Volker Beck und der rechten Presse als antisemitisch denunziert werden. Die BDS-Unterstützung der vor kurzem gestorbenen Esther Bejarano wurde verschwiegen. Dagegen wurde Gil Ofarims offenbar erfundener oder zumindest übertriebener antisemitischer Angriff für bare Münze genommen und entsprechend behandelt.

Redakteur:innen, Journalist:innen, Minister:innen, Bundesbeauftragte, Vorgesetzte und Kolleg:innen der je Beschuldigten verhielten sich in diesen Fällen meist impulsiv nach dem von Moses dargelegten philosemitischen Imperativ. Dabei stets griffbereit: ein passendes Kostüm – etwa eine Papp-Kippa oder eine Israel-Flagge –, mit dem man dann in der Öffentlichkeit ein sichtbares Zeichen setzen kann.

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Iris Hefets

Die Diplom-Psychologin Iris Hefets, 56, wurde in Israel geboren und emigrierte 2002 aus politischen Gründen nach Berlin, wo sie als Psychoanalytikerin in Neukölln arbeitet. Derzeit ist sie im Vorstand der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden im Nahen Osten tätig. Zuvor war sie Redakteurin des Online-Portals „Kedma“, das eine Bühne für den Misrachi-Diskurs in hebräischer Sprache bietet.

Als Antisemiten gelten in Deutschland immer die anderen 

Wenn eine deutsche Einheit herrscht, dann hierin: in Rettungsfantasien „der Juden“. Aktionistische Deutsche kämpfen gegen „importierten Antisemitismus“, denn als Antisemiten gelten ausgerechnet in Deutschland immer nur die anderen. Wenn sich aber der Regierende Bürgermeister von Berlin im Kontext der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ klassisch antisemitisch äußert, kommt er ungeschoren davon: „Ist die Initiative erfolgreich, werden jüdische Eigentümer in Deutschland möglicherweise zum zweiten Mal enteignet“, sagte Müller laut Tagesspiegel im April 2019.

Das sind nur vereinzelte Beispiele. Deutschland hat sich einen Namen gemacht, wenn es um die Denunziation von Menschen und Organisationen geht, die israelische Politik – egal welcher Regierung – ablehnen. Zahlreiche Künstler:innen und Akademiker:innen versuchen Deutschland daher inzwischen zu meiden. Eine der wichtigsten Akademikerinnen unserer Zeit, die jüdische Philosophin Judith Butler, weigert sich mittlerweile, sich im deutschen Kontext zu diesen Themen zu äußern. Sie hat am eigenen Leib erfahren, wie destruktiv der Diskurs hierzulande ist.

Zahlreiche in Deutschland lebende Jüdinnen und Juden können von diesem Philosemitismus ein Lied singen. Es handelt sich dabei um eine Idealisierung von jüdischen Menschen und Israel als fantasiertem Judenkollektiv. Genau wie die Verteufelung beinhaltet solch eine Idealisierung die Verleugnung der menschlichen Seiten jeder Person und Gruppe. Kein Mensch ist „nur gut“ – beziehungsweise „nur schlecht“.

Dennoch werden jüdische Menschen in Deutschland oftmals als besonders klug und erfolgreich stilisiert – und Tel Aviv als Paradies. Als deutsch-jüdischer Schriftsteller zu gelten, ist mittlerweile begehrt – so sehr, dass es zum Gegenstand eines fast religiösen Streits geworden ist, wie die Debatte zwischen Maxim Biller und Max Czollek jüngst zeigte.

In Deutschland wird Scham durch Täterstolz ersetzt

Für viele Jüdinnen und Juden ist der Holocaust singulär, beispiellos. Aus der Sicht der Opfer ist das durchaus nachvollziehbar – es ist so beschämend und erniedrigend, Opfer zu sein, dass man sich mit dem Status eines singulären Opfers trösten will. Für den Täter und seine Nachkommen wiederum bedeutet die bedingungslose Kapitulation nach dem Untergang des megalomanischen Nazi-Projektes eine narzisstische Kränkung. Diese kann durch Trauerarbeit verarbeitet beziehungsweise verleugnet werden.

Wenn nun der Täter darauf besteht, dass sein Verbrechen außerordentlich und besonders ist, dann wird dabei die Idealisierung der Nation wiederhergestellt. Diesmal wird das Verbrechen idealisiert. Die Niederlage und das Verbrechen, die mit kollektiver Schuld und Scham einhergehen, werden zu einer Art narzisstischer Genugtuung. Die innere Haltung lautet: Wir Deutschen haben etwas so Schlimmes und Furchtbares gemacht, so schlimm hat es bisher keiner geschafft.

Wenn man schon etwas Entsetzliches gemacht hat, so lautet die offenbar nicht ganz bewusste Logik, dann immerhin auf so spektakuläre Weise, dass alle davon reden. Zumindest auf der Bühne der Täter der Geschichte tut man sich so als Gewinner hervor. Man trägt zwar Schuld, aber auch eine latente Art von Stolz, eben weil es so einzigartig und singulär ist. Dieser Status der Einzigartigkeit wird durch Vergleiche und Kontextualisierung, wie sie in diesem und im vergangenen Jahr etwa durch Personen aus den Wissenschaften wie Michael Rothberg und Jürgen Zimmerer unternommen worden sind, ins Wanken gebracht.

Es gibt verschiedene Arten, mit Schuld umzugehen. Wenn man einen Schaden verursacht hat, kann man mit dem Opfer verhandeln, wie und ob dieser wiedergutzumachen ist. Dann gibt es die manische Art: Man ersetzt das Geschädigte zügig durch das Neue – im Versuch des Ungeschehenmachens. Die Wissenschaftlerin Hannah Tzuberi zeigte etwa, wie das vernichtete deutsche Reformjudentum zu einem nennenswerten Teil durch zum Reformjudentum konvertierte Christen ersetzt wurde – mit institutioneller Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland.

Die deutsche Fantasie eines „wiederauferstandenen“ Judentums

Diese „neuen Juden“ lieferten Rabbiner, die nach protestantischem Modell in Staatseinrichtungen ausgebildet wurden und somit eine Realität herbeifantasierten, wonach in Deutschland Massen von jüdischen Menschen leben, die derart assimiliert wären, dass sie bei der Bundewehr und bei der Polizei dienen und Seelsorgedienste in Anspruch nehmen müssten. Und das, obwohl, wie eine Recherche von Yossi Bartal und Kersten Augustin in der taz zeigte, es dort noch nicht mal ein „Minyan“ gibt – die Mindestzahl der zehn Juden, die für ein Gebet nötig ist. Ein Luftgeschäft, wie mein Vater das genannt hätte.

Die Wiederauferstehung des deutschen Judentums durch christliche beziehungsweise durch christlich sozialisierte Deutsche endet hier nicht. So waren die populärsten Namen unter Kindern der oben genannten Gruppen in den letzten 20 Jahren jüdische Namen der Vorkriegszeit. Sarah etwa – jener Name, der in der NS-Zeit jeder Jüdin zu ihrem eigentlichen Namen im Pass hinzugefügt wurde – war über mehrere Jahre einer der am meisten vergebenen Namen in Deutschland.

Daneben gibt es unzählige Jakobs, Rahels, Leas, Aarons, Jonas. Die Sehnsucht nach der Wiederauferstehung des Judentums in Deutschland bringt die deutsche Öffentlichkeit dazu, selbst in jüdischen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion beziehungsweise in israelischen Jüdinnen und Juden mit vier jemenitischen Großeltern „nach Deutschland zurückkommende Juden“ zu erkennen. Sie alle gehören zur jüdischen Phönix-Figur, die aus der Asche aufersteht und nach Deutschland „zurück“ fliegt.

Juden sind der deutschen Seele hilflos ausgeliefert

Der Versuch der Deutschen, die Schuld am Nazi-Genozid an Jüdinnen und Juden in Form eines sprichwörtlichen Ungeschehenmachens abzuwehren, zeigte sich in den letzten Jahrzehnten auch in der Stilisierung arabischer und muslimischer Anführer als Hitler-Reinkarnationen. So glaubten etwa viele Kritiker des Golfkriegs die Fake News, Saddam Hussein wolle Israel und jüdische Menschen vergasen. Auch die Raketenschüsse der Hisbollah und Hamas werden heute als existentielle Bedrohung für den israelischen Staat gesehen, wobei sie eher die Existenz von Individuen gefährden.

Der innere Druck nach einem Ungeschehenmachen des deutschen Genozids an den Jüdinnen und Juden ist offenbar so groß, dass Geschehnisse aus dem realen politischen Leben als bloße Wiederkehr der einstigen deutschen Vernichtung wahrgenommen werden, vor der „die Juden“ gerettet werden müssen – damit die Täternachfahren sich von ihrer eigenen Schuld erlösen können.

Weil die eigene Geschichte aber leider nicht rückgängig gemacht werden kann und eine äußere Handlung die innere Schuld nun mal nicht löst, sind wir als jüdische Menschen der inneren Dramaturgie der deutschen Seele hilflos ausgeliefert. Ob wir es wollen oder nicht.

Die deutsche Staatsräson zu Israel gleicht einer Einverleibung

Die deutsche Staatsräson diktiert: Israels Sicherheit ist Teil Deutschlands. Nur handelt es sich dabei keineswegs um eine symmetrische Beziehung. Das mächtige Deutschland hat sich Israel durch eine Art Einverleibung – eine primitive Form der Identifizierung – zu eigen gemacht. Das imaginierte Juden-Kollektiv befindet sich damit im Bauch des deutschen Leviathan. Es ist ein Teil Deutschlands geworden.

Durch diese Einverleibung werden jüdische Menschen als Kollektiv wahrgenommen, das von der christlich-deutschen Gesellschaft ungetrennt ist. Sobald ein Unterschied zwischen ihnen und Christen offensichtlich wird, droht eine Destabilisierung dieses inneren Arrangements deutscher Schuldabwehr. Das ließ sich etwa im Fall des Beschneidungsurteils beobachten, als sich herausstellte, dass Jüdinnen und Juden eben doch tatsächlich eine eigene, eine getrennte, eine nicht-christliche Religion haben. Die Bedrohung des imaginierten „judeo-christlichen Bunds“ wurde augenblicklich durch eine juristische Handlung beseitigt, um solch eine Trennung abzuwenden.

Die Idealisierung von jüdischen Menschen, die Projektionen von Vernichtungsängsten, das Beharren auf der einseitigen Vereinnahmung des Judenkollektivs und auf der Singularität sind allesamt psychische Maßnahmen der deutschen Gesellschaft, um Angst, Frustration, Scham, Schuld und Verlustschmerz abzuwehren. Diese Abwehr der Psyche des Individuums und möglicherweise einer ganzen Gesellschaft kann man mithilfe des Ansatzes von Herbert Rosenfeld gut erklären.

Rosenfeld entdeckte eine besonders destruktive Art der Abwehrorganisation bei bestimmten narzisstischen Menschen. Eine, die die Destruktivität aufrechterhält und jede Hilfe von außen verunmöglicht. Ihre innere Struktur gleicht einer Bande mafiöser Komplizen. Eine Beziehung zu realen jüdischen Menschen wäre demnach mit einem hohen Maß an Neid und Frustration verbunden – weil eben nicht alle Jüdinnen und Juden dem deutschen Ideal entsprechen. Weil sie sich tatsächlich als eigenständige Menschen „entpuppen“ könnten.

Die Pluralität jüdischen Lebens ist Narzissten ein Dorn im Auge

Manche jüdische Menschen sind orthodox, andere beharren auf dem Tragen eines Kopftuchs, auf Beschneidung oder auf koscherem Schächten. Manche sind Antizionisten, zahlreiche junge jüdische Menschen in den USA sehen Israel als Apartheidstaat.

Diese plurale Realität ist für die beschriebene narzisstische Persönlichkeit unerträglich. Narziss ist bekanntlich in sein Spiegelbild – in eine Illusion – verliebt. Das heißt in jemanden, der immer nach Bedarf zur Verfügung steht, den man nicht beneiden muss, durch den man nicht frustriert werden kann. Droht eine Destabilisierung, droht Schmerz und die Wahrnehmung, dass er letztlich einsam ist. Die Bande, so Rosenfeld, hat die Aufgabe, diesen Realitätsentzug aufrechtzuerhalten. Sie muss sich dem Diktat des Mafioso entsprechend verhalten und jede Wahrnehmung einer realen, von der Bande getrennten Person unterdrücken. Ansonsten könnte das Versprechen eines Lebens des Narzissten in seiner splendid isolation ins Wanken geraten.

Der von Moses beschriebene Katechismus beschreibt einen Verhaltenskodex der Deutschen, die das Verbrechen ihrer Vorfahren mit narzisstischen Adjektiven wie „einzigartig“, „singulär“ oder „beispiellos“ besetzen. Ein Teil dieses Katechismus ist die deutsche Staatsräson. Viele Deutsche haben der Staatsräson gemäß gelernt, beim Thema Nahost wegzusehen. Oder, wenn sie doch etwas Kritisches sagen, mit Sprachfloskeln wie „Israels Existenzrecht“ zu hantieren.

Deutschland erklärt Palästinenser:innen sowie antizionistische Jüdinnen und Juden – mithin zahlreiche direkte und indirekte Opfer seines Genozids – zu Antisemiten. Damit werden sie aus der Öffentlichkeit verbannt. Unter den Opfern sind Organisationen und Personen wie die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, die School for Unlearning Zionism, Nirit Sommerfeld, Kamila Shamsie, Moshe Zimmermann, Talib Kweli, Judith Butler, Moshe Zuckermann und Nemi El-Hassan. 

Das Ausleben totalitärer Praktiken wie Ausschluss und die Denunziation Andersdenkender, vor allem von palästinensischen und jüdischen Menschen sowie anderer BIPoC, durch Deutsche mit Täterhintergrund sind in Deutschland Realität. Ob Praktiken der Verleumdung und Kündigungen von Bankkonten und Beschäftigungsverträgen ein gutes Zeichen dafür sind, dass Deutschlands Strukturen tatsächlich nicht mehr rassistisch und antisemitisch sind? Das ist eine Frage, die wir uns dringend stellen müssen.

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.