Berlin - Das Prinzip des Digitalen, Original und Replik nahezu ununterscheidbar zu machen, durchströmte in den letzten Jahren immer stärker auch die Kunst. Etwa in Form digitaler Showrooms während der Lockdown-Monate, die, in Annäherung an einen „echten“, sprich analogen Galeriebesuch, sogar das zufällige Aufeinandertreffen mit anderen Kunstinteressierten im Digitalen ermöglichten. Auch ästhetisch hatte Digitales Konjunktur – in Werken, die zugleich gestochen scharf und seltsam verschwommen wirken, wie Störimpulse aus der Datenüberlagerung. Ganz zu schweigen vom Kunst-Buzzword des Jahres, sogenannten NFTs: einer Art digitaler Signatur, die die Authentizität und den Wert von digitalen Werken sichert.

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