Berlin - Es ist ein Freitagvormittag um 1880 in Berlin. An der Münzstraße verstopfen Pferdefuhrwerke den Weg. Menschen eilen die Straße entlang, um vor dem Schabbat noch letzte Besorgungen zu machen. Es ist laut und stinkt nach Essig. Von überall hört man das laute Jiddisch der Verkäufer. Vor dem Fleischgeschäft Sussmann steht eine lange Schlange, hier ist kaum Durchkommen. Man muss sich diese Straße wie ein großes Durcheinander vorstellen. Schick ist es in diesem Viertel nicht, aber dafür sind die Mieten günstig. Die Juden, die hier wohnen, haben nicht viel. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.