Paris - Eine französische Literatursendung zum Thema „Treue“. Unter den Gästen ist ein Mittfünfziger im Nadelstreif, fein gezogene Augenbrauen, glattrasierter Schädel. Er sieht jünger aus, alterslos. Sein dezentes Lächeln ist bald freundlich, bald spöttisch, unterscheiden kann er das vielleicht selbst nicht so genau. Vom Moderator wird er als „veritabler Sexualpädagoge“ vorgestellt, als einer, der freiwillig und „unter Einsatz des eigenen Körpers“ unterrichte. Alle seine Affären seien wirkliche Liebesgeschichten, betont Gabriel Matzneff. „Nur wenn man liebt und selbst geliebt wird, ist Liebemachen ein großartiges Abenteuer.“ Er habe bis zu zwölf Mätressen gleichzeitig zu versorgen, steht in seinem Buch.

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