Berlin-Neukölln - Am Anfang war da die klassische Berliner Herangehensweise. Erst den Kiez, dann die Wohnung aussuchen – so lief das auch bei Hannes Krause und Tim Labenda. „Mehr als zwei Jahre haben wir gesucht, weil wir unbedingt in den Reuterkiez oder zumindest in die Gegend wollten“, sagt Labenda. Was sie schließlich gefunden haben, zeigte sich erst mal als „Bruchbude“, so sagen beide, lange bevor es sich als Wohnjuwel entpuppte.

Abgehängte Decken, verdeckter Stuck, zugenagelte historische Türrahmen, Holzvertäfelung und Raufasertapeten – „eine völlige Katastrophe“. Dass Krause und Labenda trotzdem zugegriffen, monatelang renoviert, auch viel kreative Denkarbeit investiert haben, hat sich gelohnt. „Wir waren in der Wohnung ein bisschen wie Archäologen unterwegs“, sagt Krause. „Archäologen, die einfach spüren, dass im Verborgenen ein kleiner Schatz schlummert.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.