Berlin - Wenn es um Stilfragen geht, kann Johanna Michel schon mal zu rabiaten Mitteln greifen. „Als ich mit meiner ersten Tochter Josephine alleinerziehend war und in einer WG gewohnt habe, habe ich mal die ganz schreckliche Vase einer Mitbewohnerin verschwinden lassen“, erzählt sie, während sie an ihrem Küchentisch Kaffee ausschenkt. „Ich habe einfach behauptet, die Kleine hätte das scheußliche Ding zerdeppert.“ Unattraktive Gegenstände, unschöne Möbel, schlechtes Design – damit könne die Modeprofessorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin einfach nicht leben. „Aber“, sagt sie und lächelt versöhnlich, „als ich ausgezogen bin, habe ich die Vase, die ich sicher verwahrt hatte, der Mitbewohnerin natürlich wiedergegeben.“

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