Walton Fords Bilder lösen, je nachdem aus welcher Distanz man sie betrachtet, ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Steht man mit einigen Metern Sicherheitsabstand vor ihnen – so wie man das bei wilden Tieren, die Fords Bildbewohner sind, gewöhnlich macht –, dann erschlagen sie einen fast. Mit ihrer Wucht, aber auch mit ihrem überbordenden Kitsch. Mit flammenden Himmeln und episch in die Welt jaulenden Tieren, die eher Fabelwesen sind. Dabei kann ja niemand behaupten, dass Kitsch ihn nicht berühren würde.

Pirscht man sich näher heran, sieht man die feinen Brüche und Abertausende Striche, die Ford seit nunmehr über 20 Jahren mit Aquarellfarben, Gouache und Tinte aufs Papier malt. Dann versteht man, warum er nur sechs bis sieben davon im Jahr produziert und weswegen die Wartelisten immer länger werden.

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