Berlin - Henning Kraak zählt erst mal auf, was es in seiner Wohnung alles nicht gibt. „Keine Bücherregale, keine Wandschränke, keine Aktenschränke“, sagt er. Die Wände sind ganz seinen Bildern vorbehalten, der Kunst, die er sammelt, alles andere verschwindet in unsichtbaren Einbauschränken. Die säumen den langen Flur, von dem Schlaf- und Badezimmer abgehen – mit fein gemasertem, anthrazitfarbenem Naturstein verkleidet sind sie als Schränke kaum zu erkennen. „Statt die Wände vollzustellen, wollte ich die Freiheit haben, sie voll zu hängen, wie ich will.“

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