Berlin - Caroline Peters gehört zum Ensemble der Schaubühne. Dort war sie 2021 in „Ödipus“ von Maja Zade unter der Regie von Thomas Ostermeier zu sehen. Fürs Fernsehen hat sie eine neue Samstagabend-Krimireihe gedreht: „Kolleginnen“ wird am 29. Januar nächsten Jahres im ZDF debütieren.

2021 würde ich diesen Filmtitel geben :

„Zwei in einem“

Corona ist …

… so viel, was wir noch nicht überschauen und verstehen können.

Im Lockdown habe ich gelernt, dass …

… wir alle auf eine Art und Weise miteinander verbunden sind, und dass der Krawall, den viele trotzdem anzetteln wollen, nichts mit unserem Menschsein zu tun hat.

Am Tag, an dem die Pandemie offiziell vorbei ist, werde ich …

… denken: Auf ins neue Leben, es steht kein Stein mehr auf dem anderen, das kann doch auch gut sein!

Mit diesem Lied hätte ich Angela Merkel verabschiedet:

Sie hat es perfekt gemacht: Unerwartet und doch genau richtig. Besser kriege ich das für sie nicht hin.

Diese Superkraft würde ich Olaf Scholz verleihen:

Anti-Drift-Kräfte: Die auseinander driftenden politischen Kontinentalplatten mit geschicktem Handeln zusammenzuhalten, auch in Europa.

In Tegel gibt es selbstfahrende Busse. Ich würde gern dieses vollautomatische Gerät entwickeln:

Es ist Zeit, dass wir Menschen wieder mehr selbst machen, zum Beispiel Postkarten schreiben.

Das würde ich 2022 am liebsten verbieten:

Knallkörper – die mit Lunte, aber vor allem die auf zwei Beinen.

Und das endlich mal einführen:

Handypausen für alle von 22 bis 8 Uhr morgens. Und ein Tag Lockdown die Woche.

Was Sie schon immer mal tun wollten – im nächsten Jahr dann aber wirklich.

Eine Reise nach Kroatien. Oder Portugal. Oder Ägypten. Oder Kanada: Pandemie steigert Reiselust.