Berlin - Dota Kehr, oder einfach nur Dota, veröffentlichte in diesem Jahr das vielgelobte Album „Wir rufen Dich, Galaktika“, auf ihrem, nach ihrem früheren Straßenmusikerinnen-Namen benannten, Label Kleingeldprinzessin Records, versteht sich.

2021 würde ich diesen Filmtitel geben …

„Stirb langsam, Live-Musik“ Teil II

Corona ist …

… ein Wort, das ich am liebsten nicht mehr hören möchte.

Im Lockdown habe ich gelernt, dass …

… ich überraschend gut damit klarkomme, mal länger am Stück zu Hause zu sein. Auch wenn mir mein Beruf gefehlt hat und auch jetzt wieder sehr fehlt, war es schön, nach fünfzehn Jahren auf Tour mal ohne Unterbrechung mehrere Monate zu hause zu sein. Das hatte ich wirklich kaum mehr gekannt.

Am Tag, an dem die Pandemie offiziell vorbei ist, werde ich …

… tanzen gehen, natürlich.

Mit diesem Lied hätte ich Angela Merkel verabschiedet:

„Du hast den Farbfilm vergessen“ zu dieser gruseligen Wehrmacht-Fackelzug-Atmosphäre war eigentlich schwer zu toppen.

Diese Superkraft würde ich Olaf Scholz verleihen:

Eine rote Lampe auf der Stirn, die immer leuchtet, wenn er ein Wahlversprechen bricht. Von wegen „Klimakanzler“ und so.

In Tegel gibt es selbstfahrende Busse. Ich würde gern dieses vollautomatische Gerät entwickeln:

Eine Aufräum-Maschine. Definitiv.

Das würde ich 2022 am liebsten verbieten:

Die Vermischung von Medizin und Kapitalismus. Inlandsflüge.

Und das endlich mal einführen:

Eine Bürgerversicherung und einen bundesweiten Mietendeckel!

Was Sie schon immer mal tun wollten – im nächsten Jahr dann aber wirklich:

Ein Duett mit Funny van Dannen singen. Und ganz vielleicht: eine Ballettstunde nehmen. Warum nicht.


Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.